Brothers Islands

 

Abu Ramada Island 
In Wirklichkeit zwei kleine Inseln, die von einem Saumriff umgeben sind. An der steilen östlichen Wand kann man einen wunderschönen Strömungstauchgang machen mit Fächerkorallen, Überhängen und Bögen zum Durchschwimmen. Große Zackenbarsche.

Gota Abu Ramada 
Übersetzt "ein Teil von Vater Ramada". Mitten im Meer liegt dieses Riff auf einem seichten Plateau in zirka 12-15m Tiefe. Gute Tauchgänge im Osten, Westen und Norden mit unzähligen Weichkorallen, Schulen von Falterfischen, Wimpelfischen und Zackenbarschen, die in den Hügeln der Korallengärten herum schwimmen. Vor der Westspitze befinden sich drei Korallenstöcke, die besucht werden sollten.

Rund 65 Seemeilen südöstlich von Safaga und 32 Seemeilen nördlich von El Quseir liegen die Brother Islands im offenen Meer. Sie bestehen aus Big Brother und Little Brother. Im Arabischen werden sie El Akhawein, die Brüder, genannt. Der lange Anfahrtsweg von Festland aus über das offene Meer ist nur bei gutem Wetter ratsam. Von Hurghada aus benötigt man je nach Schiff und Wetterlage etwa 6 Stunden. 

Little Brother 

weist eine überraschende Fülle von Lebewesen auf. Steilwände der Superlative erwarten den Taucher: riesige Gorgonien, üppige Weichkorallen sowie unzählige Steinkorallen bieten eine atemberaubende Formenfülle und Farbenpracht. Natürlich fehlt es hier nicht an entsprechend großen Mengen von Fischen. Auch Begegnungen mit Haien, wie z. B. Hammer-, Fuchs-, Grau-, Silberspitzen- und Weißspitzenriffhaie sind hier recht wahrscheinlich. 

Big Brother

Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der „große Bruder“. An seiner Westseite, etwa in der Mitte der Insel, befindet sich der Leuchtturm. Auch hier kann der Blick ins Freiwasser äußerst interessant und aufregend werden: Hammerhaie und andere Haiarten sind hier keine Seltenheit und Sichtungen fast garantiert!

Unter Wasser an der Riffwand befinden sich zwei Wracks. An der äußersten Nordspitze der Insel liegt der Frachter Numibia und das andere Wrack ist Aida II, ein ägyptischer Frachter, der 1957 in der Nacht auflief. Die Reste der Reeling, die Davits und viele Metallteile sind bereits mit wundervollen Weichkorallen überzogen. Aufgrund der Tiefe und der häufig vorherrschenden starken Strömung bleibt es Fortgeschrittenen und Wrackenthusiasten vorbehalten. Das Wrack der Numibia fasziniert vor allemdurch den guten Zustand und die geladenen Eisenbahnteile. 

Panorama Reef
Ein Höhepunkt dieses Gebietes. Große Korallenformationen mit Steilwänden, die über 200m abfallen. Unzählige Höhlen und Überhänge, Gorgonien und Weichkorallen, Stachelmakrelen, Barrakuda und Riffhaie sind hier oft zu sehen.
Mittelriff (Middle Reef)
Die nördliche Seite fällt langsam auf 30m ab und dann direkt senkrecht in große Tiefen. An den Ost- und Westseiten Hartkorallengärten mit Tafel-, Hirn- und Salatkorallen. Im Süden ein entspannender Tauchgang durch ein seichtes Labyrinth mit Höhlen, Tunnels und Durchgängen. Zackenbarsche, Kugelfische und Süßlippen.

Wrack der Salem Express
Die Fähre mit Wallfahrern von Mekka sank 1991, nachdem sie in der Nacht auf ein Riff aufgefahren war. Bei dieser großen Tragödie verloren 300 Menschen ihr Leben. Das Wrack ist kaum bewachsen und außer ab und zu einem Krötenfisch gibt es auch nicht viele Fische. Viele Taucher vermeiden diesen traurigen Ort, der an den Tod gemahnt.

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