Francesca di Rimini

 

Das rund 60 Meter lange Stahlschiff Francesca de Rimini, das im 2. Weltkrieg für Munitionsnachschub der deutschen Wehrmacht gedient hat, liegt in rund 35 - 53 Meter Tiefe auf Sand direkt vor der Insel Kapri, in der Nähe der Inselgruppe der Kornaten.

Der Munitionsfrachter war auf seiner letzten Fahrt mit Granaten beladen, die man heute noch einerseits in den Transportkisten, andererseits auch offen an Deck und in den Laderäumen herum liegen sieht.

Das Schiff hat 2 Laderäume, am Heck (wo auch das Abstiegsseil befestigt ist) findet sich noch das bereits sehr stark bewachsene und kaum erkennbare ehemalige Bord-MG. 

Nach einem Torpedotreffer durch die englische Marine sank das Schiff 1944  und liegt heute schräg abfallend von 35 Meter bis 53 Meter auf Sandgrund. Im Heckbereich, der näher zur Insel liegt und daher nicht so tief ist, hat man auch einen wunderschönen Einblick in den ehemaligen Maschinenraum und das mächtige Antriebsaggregat.

Verstreut auf dem wunderschön bewachsenen Oberdeck finden sich noch immer eine Vielzahl an Granaten. Die Granaten im Inneren der Frachträume wurden mittlerweile aus Sicherheitsgründen mit Stahlgittern abgedeckt.

Das Hineintauchen in die Laderäume ist zwar unkompliziert möglich, sollte aber wegen der brisanten Ladung mit entsprechender Vorsicht erfolgen. Aufgrund der Tiefe empfiehlt sich dieses Wrack nur für erfahrene Taucher.


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